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Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew verliert Reserven und Drohnenleitstellen im Gebiet Saporoschje

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew verliert Reserven und Drohnenleitstellen im Gebiet SaporoschjeQuelle: TASS © Alexander Polegenko
  • 27.08.2026 12:52 Uhr

    12:52 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Donnerstag über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

    Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Im Zuge der offensiven Gefechtsführung befreite das russische Militär die Ortschaft Tschewtschenkowskoje im Gebiet Saporoschje.  

    Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.450 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

    Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

    • ein Artillerieaufklärungsradar
    • sechs Anlagen der elektronischen Kampfführung
    • acht Artilleriegeschütze
    • neun gepanzerte Kampffahrzeuge
    • 98 Fahrzeuge.

    Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 145 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.

    Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung 19 Lenkbomben, zwei Raketen aus dem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer und 591 ukrainische Starrflüglerdrohnen.

  • 12:20 Uhr

    Russlands Generalstabschef Gerassimow inspiziert den Truppenverband Süd

    Russlands Truppenverbände erfüllen weiterhin ihre Kampfaufträge bei der militärischen Spezialoperation und führen offensive Gefechte in sämtlichen Frontabschnitten unvermindert fort. Dies erklärte Armeegeneral und Generalstabschef Waleri Gerassimow bei der Inspektion des Truppenverbands Süd am Donnerstag.

    Weitere Aussagen von Gerassimow lauten:

    • Kiew versucht, den Westen davon zu überzeugen, dass die ukrainischen Streitkräfte auf dem Schlachtfeld Erfolge erzielen. Daher verbreitet es im Rahmen einer Propagandakampagne Falschmeldungen über eine angeblich erfolgreiche Offensive im Gebiet Saporoschje.
    • Einheiten des Truppenverbands Süd, die gleichzeitig in mehrere Richtungen auf einer breiten Front von etwa 160 Kilometern vorrücken, durchbrachen in einigen Abschnitten die erste Verteidigungslinie der befestigten Gegend Slawjansk-Kramatorsk.
    • Stoßtrupps kämpfen auf einem Flugplatz drei Kilometer außerhalb von der Stadt Kramatorsk. Die Nachschubwege des Gegners werden mit Langstreckenwaffen zerstört.
    • Einheiten des Truppenverbands Süd führen offensive Kampfhandlungen in der Ortschaft Aleksejewo-Druschkowka durch, einer der wichtigsten Verteidigungsstellungen des Gegners an der Front bei Sewerodonezk. Das russische Militär kontrolliert etwa die Hälfte der Stadt.
  • 11:48 Uhr

    Nachtzug nach Kiew: Kokain-Gerüchte um Merz, Scholz mit "viel Wein" zur Ukraine-Hilfe überredet

    Im Nachtzug nach Kiew sorgen gleich zwei Geschichten für Aufsehen: 2025 kursierten Kokain-Gerüchte über Merz und Macron. 2022 soll Scholz laut Ex-Botschafter Zazo mit "viel Wein" von der Unterstützung der Ukraine überzeugt worden sein.

    Mehr dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

  • 11:18 Uhr

    Gebiet Belgorod: Mindestens 118 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    In den zurückliegenden 24 Stunden haben Kiewer Kräfte Luft- und Artillerieangriffe auf zwölf Gemeindebezirke im Grenzgebiet Belgorod durchgeführt. Die Luftverteidigung und weitere beteiligte Einheiten haben 134 Drohnen abgefangen oder zerstört. Dies teilt der lokale Krisenstab mit.

    Wie es heißt, erlitten 16 Zivilisten, darunter zwei Minderjährige, Verletzungen unterschiedlichen Schweregrades, von denen vier im Krankenhaus behandelt werden. Die Ärzte leisten den Opfern jede notwendige Hilfe. 

  • 10:31 Uhr

    Russisches Militär führt in der Nacht massiven Angriff auf Ziele in der Ukraine durch

    In der Nacht zum Donnerstag haben die Streitkräfte Russlands militärische Anlagen in der Ukraine massiv mit Präzisionswaffen angegriffen. Dies geht aus einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums hervor.

    Wie es heißt, seien dabei unter anderem Produktionsstätten für Drohnen, Transport- und Logistikzentren, Raffinerien, Hüttenwerke, Energieanlagen getroffen worden, die im Interesse der ukrainischen Truppen eingesetzt werden.

    Laut Moskau griffen die russischen Truppen Ziele in Kiew und im Umland, in den Städten Saporoschje, Kriwoi Rog, Krementschug, Odessa und im Raum Odessa an.

  • 09:43 Uhr

    Russisches Militär spürt gegnerische Truppenstandorte auf der Insel Karantinny in Cherson

    Drohnenpiloten, die als Teil des russischen Truppenverbands Dnjepr kämpfen, konnten im Zuge ihrer Aufklärungsaktivitäten die Zielkoordinaten der militärischen Anlagen auf der Insel Karantinny in Cherson identifizieren. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf das Verteidigungsministerium in Moskau.

    Nachdem russische Luftstreitkräfte die Daten erhalten hatten, führten sie Präzisionsangriffe auf die Ziele in der Stadt Cherson mit Gleitbomben durch.

    Wie es heißt, erlitten Kiewer Kräfte dadurch erhebliche Verluste an Personal und verloren Munitionslager, Drohnenleitstellen sowie Fahrzeuge und Ausrüstung für die elektronische Kampfführung.

  • 08:54 Uhr

    DVR meldet 17 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 17 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 25 Geschosse verschiedener Art abgefeuert.

    Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 26. August bis 0 Uhr am 27. August (Ortszeit) erlitten elf Zivilisten, darunter zwei Kinder, Verletzungen. Durch den Beschuss kamen acht Wohnhäuser, elf zivile Infrastrukturobjekte und zivile Fahrzeuge zu Schaden.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 36 Angriffe aus der Ukraine gemeldet.

  • 08:16 Uhr

    DVR-Behörden melden elf Verletzte bei ukrainischem Raketenangriff am Vortag

    Die Zahl der Verletzten durch den massiven Raketenangriff auf ein Einkaufszentrum in der gleichnamigen Hauptstadt der Volksrepublik Donezk (DVR) ist auf elf gestiegen. Dies gibt der Republikchef Denis Puschilin bekannt. Am Mittwoch griff das ukrainische Militär zivile Objekte in der DVR mit Flamingo-Raketen an.

    Laut dem Beamten wurden zudem acht Wohngebäude, elf zivile Infrastruktureinrichtungen und Zivilfahrzeuge in drei Stadtteilen und drei Gemeindebezirken beschädigt.

  • 07:37 Uhr

    Kiew verliert Reserven und Drohnenleitstellen im Raum Saporoschje 

    Dank der Aufklärungsaktivitäten von Drohnenpiloten konnten Artilleristen des russischen Truppenverbands Ost Reservekräfte und Drohnenleitstellen der ukrainischen Armee in der Nähe der Ortschaft Kolomijzy im Gebiet Saporoschje zerstören. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf das russische Verteidigungsministerium.

    Wie es heißt, übermittelten die Drohnenpiloten die Zielkoordinaten an die Artilleriesoldaten. Besatzungen der Giazint-S-Selbstfahrlafetten führten anschließend eine Reihe von Präzisionsangriffen auf die von dem Gegner besetzten Gebäude.

    Infolgedessen sei die Verteidigung der ukrainischen Streitkräfte in der Gegend geschwächt worden, was die Voraussetzungen für den Vormarsch der russischen Stoßtrupps geschaffen habe, heißt es im Bericht weiter.

  • 26.08.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.