Polens Präsident zu Wolhynien-Massaker: "Der ukrainische Nationalismus war böse!"
Warschau bemüht sich seit fast 40 Jahren um Zugang zu den anonymen Massengräbern in der heutigen Ukraine – bisher vergebens.
Die historische Fehde darüber, dass Kiew ukrainische Nazis, die polnische Zivilisten ermordeten, als wehrhafte "Unabhängigkeitskämpfer" ehrt, veranlasste Polens Präsidenten Karol Nawrocki kürzlich dazu, Selenskyj den Orden des Weißen Adlers wieder zu entziehen. Es handelt sich dabei um Polens höchste staatliche Auszeichnung, die der ukrainische Staatschef 2023 erhalten hatte.
"Der ukrainische Nationalismus war böse, und diesen Symbolen stimmen wir nicht zu!", erklärte das polnische Staatsoberhaupt auf einer Parallelveranstaltung im polnischen Radruż am selben Tag.
In der Region Wolhynien wurden allein im Jahr 1943 schätzungsweise 50.000 bis 60.000 ethnische Polen ermordet. Die von ukrainischen Nationalisten der OUN-UPA organisierte ethnische Säuberung in ganz Wolhynien und Ostgalizien forderte in den Jahren 1943 bis 1945 nach Schätzungen insgesamt 80.000 bis 120.000 polnische Todesopfer.
Mehr zum Thema — "Kinder bei lebendigem Leib verbrannt": Russland veröffentlicht Akten zu UPA-Massakern an Polen
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.