
Trump erklärt Friedensabkommen mit Iran für beendet

US-Präsident Donald Trump hat am Mittwoch erklärt, die mit Iran geschlossene Absichtserklärung zur Beendigung des Konflikts sei "hinfällig". Zugleich betonte er, dass er keinen Dialog mit Teheran anstrebe. Trump äußerte sich dazu während seines Aufenthalts in Ankara vor dem NATO-Gipfel.
Trump hat die iranische Führung erneut scharf kritisiert und ihr schwere Vorwürfe gemacht. Sie seien "Lügner", "Betrüger" und "kranke Menschen", sagte Trump am Mittwoch.

Zugleich warf er der Regierung in Teheran vor, gewaltsam gegen Demonstranten vorzugehen. Nach seiner Darstellung seien dabei bislang 54.000 Menschen getötet worden. "Die Protestbewegung habe keine Chance, die Macht zu übernehmen, weil die Demonstranten getötet und entwaffnet würden, während die Sicherheitskräfte über schwere Waffen verfügten", behauptete er.
"Niemand wird die Macht übernehmen – sie haben keine Waffen, und die andere Seite hat Maschinengewehre", sagte Trump. Zudem kritisierte er die Medien und behauptete, über die Vorgänge werde nicht ausreichend berichtet.
Die Spannungen zwischen beiden Ländern hatten sich nach gegenseitigen Angriffen und Drohungen zuletzt deutlich verschärft. Trump machte Iran erneut für die Krise verantwortlich und betonte, die USA würden ihre Interessen weiterhin schützen.
Die Entwicklung belastet die Bemühungen um eine dauerhafte politische Lösung. Beobachter warnen, dass ein Scheitern der Gespräche die Gefahr neuer militärischer Auseinandersetzungen erhöhen könnte.
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